RKI-Studienreihe: „Gesundheit in Deutschland“
04.02.2026
Erste Ergebnisse zur RKI-Studienreihe „Gesundheit in Deutschland“
In 2024 schätzten 64,2 Prozent der Erwachsenen ihre allgemeine Gesundheit als sehr gut oder gut ein, bei altersstandardisierter Betrachtung ging dieser Anteil um mehr als drei Prozentpunkte seit 2023 zurück. Zudem wiesen 21,9 Prozent der Erwachsenen in Deutschland eine depressive Symptomatik auf. 53,7 Prozent der Erwachsenen gaben eine chronische Krankheit oder ein lang andauerndes Gesundheitsproblem an, in der niedrigeren Bildungsgruppe war der Anteil höher.
Das ist ein Ausschnitt aus den umfassenden Daten, die das Robert Koch-Institut erstmals aus dem neuen RKI-Panel „Gesundheit in Deutschland“ veröffentlicht hat. „Mit dem Panel ist es möglich, schnell und regelmäßig umfassende Daten zur gesundheitlichen Lage der Bevölkerung zu erheben. Auch in einer Krise ist damit jetzt die Infrastruktur vorhanden, um sehr schnell Antworten auf neue gesundheitliche Fragestellungen geben zu können“, erläutert Prof. Dr. Lars Schaade, Präsident des Robert Koch-Instituts.
Lesen Sie hier die Veröffentlichung der Daten sowie weitere Informationen der RKI-Studienreihe „Gesundheit in Deutschland“.
Hintergrund
Über eine Befragungsplattform werden Menschen aus Deutschland wiederholt zu verschiedenen Themen rund um ihre Gesundheit für das RKI-Panel befragt. In kurzer Zeit können so Antworten auf aktuelle Fragestellungen rund um das Thema Gesundheit gefunden werden.
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