Suche auf unserer Internetseite

Sie können mit unserer Suchmaske die Website der Patientenberatung Hamburg nach Begriffen und Schlagwörtern durchsuchen.
close

#MedSafetyWeek – Gemeinsam Medikamente sicherer machen
03.11.2026

Anlässlich der internationalen #MedSafetyWeek (02.–08.11.2026) möchten wir zeigen, wie jeder zur Arzneimittelsicherheit beitragen und so gemeinsam Medikamente sicherer machen kann.

5 Dinge, die jeder wissen sollte

  1. Arzneimittel werden kontinuierlich überwacht: Auch nach ihrer Zulassung werden Informationen zur Wirksamkeit und Verträglichkeit gesammelt und ausgewertet.
  2. Jeder Mensch reagiert individuell: Deshalb sind Erfahrungen aus der täglichen Anwendung von Medikamenten wichtig.
  3. Eigene Beobachtung ist wertvoll: Wenn man während einer Behandlung eine mögliche Nebenwirkung bemerkt, solltest man diese mit seiner Ärztin, seinem Arzt oder seiner Apotheke besprechen.

Nebenwirkungen melden: Man muss nicht selbst beurteilen können, ob tatsächlich ein Zusammenhang mit dem Medikament besteht. Schon ein Verdacht kann wertvolle Informationen liefern. Jede Meldung unterstützt die Arzneimittelsicherheit: Die gesammelten Erfahrungen helfen dabei, Arzneimittel besser zu verstehen und ihre Anwendung kontinuierlich zu verbessern.

Das kann man tun
• Mögliche Veränderungen nach der Einnahme eines Medikaments beobachten.
• Mit Ärzt:innen und/oder Apotheker:innen mögliche Veränderungen besprechen.
• Die Packung des Medikaments behalten: Für die Meldung ist die Chargenbezeichnung (die Nummer mit einem „Ch.-B.“ auf der Lasche oder Rückseite der Packung) besonders wertvoll.
• Vermutete Nebenwirkungen direkt online melden: www.nebenwirkungen.bund.de

Mit jeder Meldung kann man dazu beitragen, Arzneimittel für alle sicherer zu machen.

WICHTIGER HINWEIS: Bei schweren oder akut lebensbedrohlichen Nebenwirkungen (wie z. B. plötzlicher Atemnot, starken Schwellungen im Gesicht oder Hals, heftigem Brustschmerz oder schweren allergischen Reaktionen) sollten Sie nicht zögern und sofort den Notruf (112) wählen oder die nächste Notaufnahme aufsuchen!

Das Meldeportal dient ausschließlich der langfristigen Arzneimittelsicherheit und bietet keine medizinische Beratung oder Notfallhilfe an. Bitte wenden Sie sich bei akuten Beschwerden immer direkt an eine Arztpraxis oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117).

Medikamente richtig entsorgen
In Hamburg informiert die Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft über die richtige Entsorgung.

Auch das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) gibt wichtige Informationen zum Thema.

Zurück zur > News-Übersicht